Bratplatten Einbauhinweise

Bratplatte erhitzen sich während des Betriebs auf bis zu 300 ° C und unterliegen wie alle anderen Werkstoffe einer Wärmeausdehnung. Bei Edelstahlbratplatten beträgt diese Ausdehnung bei einer Bratplatte mit 800 mm Breite bis zu 4 mm. Die meisten Silikondichtstoffe nehmen jedoch nur 30% der Fugenbreite als Dehnungsausgleich auf und erfordern so eine sehr große Fugenbreite.

Diese Vergrößerung muss beim Einbau der Platten natürlich berücksichtigt werden und der Einbau muss so erfolgen, dass der umlaufende Rahmen, als auch die Abdeckung im Warmbetrieb spannungsfrei bleiben.

Der ideale Einbau erfolgt immer aufgelegt!

Ein flächenbündiger Einbau erfordert sehr breite Dehnungsfugen um die zu erwartende Wärmeausdehnung aufzunehmen und hat oft zur Folge, dass im Betrieb der Außenrahmen oder die Abdeckung großen Spannungen unterworfen werden, was Ermüdungsrisse im Außenrahmen oder ein Anheben der Abdeckung zur Folge hat.

Bei Induktionskochstellen bietet der flächenbündige Einbau den Vorteil, dass große Töpfe mit schwerem Inhalt ohne Anheben zur Seite gezogen werden können. Das stellt natürlich eine enorme Erleichterung für das Küchenpersonal dar. Bei Bratplatten sind aber keine solch große Gewichte des Bratguts zu erwarten und bietet der flächenbündige Einbau kaum Vorteile.

Zusätzlich hat ein flächenbündiger Einbau den Nachteil, dass Fremdkörper von der Abdeckung ungehindert auf der Bratfläche landen.

Bei aufgelegtem Einbau bildet hier der Außenrahmen eine mechanische Schmutzbarriere und bietet dem Spritzschutz ausreichend Halt. Die Platte kann sich beim Betrieb spannungsfrei ausdehnen.

Vorbereitung Abdeckung

Nach dem Ausschneiden der Abdeckung sollte ein Hochbug von ca 10-12 mm umlaufend angefertigt und an den Ecken verschweißt werden ,der das Eindringen von Fett und Öl in den Unterbau verhindert. Dann wird die Bratplatte in eine Raupe aus hitzebeständigem Silikon eingelegt und umlaufend abgezogen.

So ist ein spannungsfreier Betrieb auf Dauer möglich.